FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Familien sind Europas Reichtum und Zukunftswerkstatt – 20 Jahre europäische Familienpolitik – die FAFCE-Erklärung zum Jubiläum

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Rom, 31. Mai 2017

60 Jahre nach den Römischen Verträgen und der längsten Friedensperiode in Europa, sind die Herausforderungen für weltweiten Frieden und Zivilisation nach wie vor die ganz großen Anliegen.

Vor dem Hintergrund, dass Familien ein unverzichtbarer Faktor für den Frieden sind und ihnen eine unvergleichliche Rolle beim Schutz der Grundfreiheiten zukommt;

vor dem Hintergrund der Rolle der Familie in einer Kultur des Dialogs, des gegenseitigen Respekts und der Vergebung;

vor dem Hintergrund der entscheidenden und primären Rolle der Eltern, von Mutter und Vater als Erzieher ihrer Kinder und dem sehr besonderen Merkmal von Mutter- und Vaterschaft;

vor dem Hintergrund der besonderen Rolle von Großeltern bei der Weitergabe von Werten und Kultur;

vor dem Hintergrund dass Familie der beste Ort ist, an dem Solidarität und finanzielle Unterstützung  generationsübergreifend  ganz spontan gelebt wird;

vor dem Hintergrund der jetzigen demographischen Lage in den meisten europäischen Ländern mit einer alternden Bevölkerung, sinkenden Geburten- und rückläufigen Fruchtbarkeitsraten, alles 
Hinweis auf einen Mangel an Vertrauen in die Zukunft, was in letzter Konsequenz  zu Frustration und Enttäuschung führen wird;

vor dem Hintergrund der wichtigen Rolle von Familien als Sparpotenzial mit Blick auf Wirtschaftswachstum, Entwicklung und Produktion von Humankapital;

vor dem Hintergrund, dass die Familie die natürliche Kernzelle der Gesellschaft ist und Anspruch auf Schutz durch die Gesellschaft und den Staat hat (Artikel 16.3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte);

vor dem Hintergrund, dass Familie Kernzelle der Gesellschaft ist und Recht auf angemessenen sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Schutz hat, damit ihre volle Entwicklung gewährleistet ist (Artikel 16 der Europäischen Sozialcharta - ESC);

vor dem Hintergrund, dass alle Menschen mit familiären Verpflichtungen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder nachgehen wollen, ein Recht darauf haben, ohne Diskriminierung und so weit als möglich konfliktfrei ihrer beruflichen und familiären Verantwortung nach
zukommen (Artikel 27 ESRC). Dies erfordert insbesondere die Entwicklung nachhaltiger Handelsabkommen auf globaler Ebene, die Familien, auch Familien in Schwellenländern, zugutekommen;

vor dem Hintergrund, dass erwerbstätige Frauen im Falle von Mutterschaft Anspruch auf besonderen Schutz haben (Artikel 8 ESC):

 Fordert die Europäische Föderation der Katholischer Familienverbände, FAFCE, die Regierungen der Europäischen Staaten auf:

- die Familie als Rechtssubjekt wahrzunehmen, mit einem Existenz- und Entwicklungsrecht;

- den einzigartigen Charakter der Ehe, als dauerhafte Vereinigung von Mann und Frau, zum Wohle der Ehepartner und ihrer Kinder anzuerkennen und zu schützen;

- Familienpolitik auf nationaler Ebene zu fördern und zu gestalten und eine familienfreundlichen EU-Politik unter Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips und der nationalen Kompetenz im Familienrecht gemäß Artikel 81 Absatz 3 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der EU) und Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtscharta zu lancieren;

- den Austausch konstruktiver familienpolitischer Maßnahmen zu fördern, die sich in den europäischen Mitgliedsstaaten als wirksam erwiesen haben;

- die Notwendigkeit einer jeden Familie auf Wahlrecht zu respektieren, selbst über die Vereinbarkeit ihres Berufs- und Familienlebens zu entscheiden auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich die Bedürfnisse von Familien im Laufe der Zeit ändern;

die Summe der inhaltlichen Entscheidungen, Zielsetzungen und Aktivitäten der am Politikprozess Beteiligten

umzusetzen und damit jungen Bürgern zu ermöglichen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, Eigeninitiative zu ergreifen, um ihre Beschäftigungssituation zu verbessern, und sicherzustellen, dass sie mit Blick auf den Wunsch einer Familiengründung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen profitieren können;

- die Bemühungen von Ehepartnern beim Aufbau stabiler Beziehungen zu unterstützen und als wertvollen gesellschaftlichen Beitrag anzuerkennen;

- die Bemühungen von Eltern in ihrer Rolle als elementare Erzieher ihrer Kinder  anzuerkennen und zu unterstützen, anstatt Eltern in der Erziehung ersetzen zu wollen;

- Familienbeziehungen als Wegweiser bei der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit  europäischer Nationen und Länder weltweit zu betrachten;

Nach der Schaffung von Friedensinitiativen entstand in Europa zunehmend das Bedürfnis nach einer wirklichen Solidarität durch konkrete Projekte. Diesen Prozess muss Europa wiederherstellen, um eine Kultur des Friedens zu fördern, und nach neuen Projekten zu suchen, in denen der Familie die Rolle einer Zukunftswerkstatt und Quelle wahren Reichtums zukommt.  

Aufruf an alle Mitglieder des Europaparlaments Kinder vor schädlichen audivisuellen Inhalten zu schützen - verhindern Sie, dass Kinder Pornografie und Gewalt ausgesetzt sind!

FAFCE 2017 02 08 Photo Call NGOs

Das Europäische Parlament wird demnächst seinen Bericht über die Überarbeitung der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste an, die Fernsehen, On-Demand-Dienste (z. B. Netflix) und Video-Sharing-Plattformen (z. B. Youtube) zu verabschieden.

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FAFCE-Präsident sprach vergangenen Samstag auf der Hauptversammlung des FORUM delle Famiglie

Brüssel, 25. November 2016.

2016 11 25 ForumFAFCE-Präsident Antoine Renard war vergangene Woche in Rom, wo er an der Generalversammlung des FORUM delle Famiglie, dem größten italienischen Mitgliedsverband von FAFCE, teilnahm und allen Mitgliedern des FORUM die Arbeit von FAFCE an den Europäischen Institutionen vorstellte.

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Katalog zur Bildungsfreiheit – Präsentation des internationalen Berichtes 2016 zur Bildungsfreiheit

Brüssel, 10. November 2016

20161109 151618 resizedAm 9. November veranstalteten FAFCE und OIDEL (Organisation internationale pour le développement de la liberté d'enseignement) eine Tagung zum „Katalog zur Bildungsfreiheit – internationaler Bericht 2016 zur Bildungsfreiheit“, den OIDEL in Kooperation mit der Novae Terrae Foundation erstellt hatte. OIDEL ist eine in Genf ansässige NRO, die im Bildungssektor  mit  beratendem Status bei den Vereinten Nationen tätig ist.

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Leihmutterschaft: eine Verletzung der Menschenwürde

Straßburg, 13. Oktober 2016

Klare Aussagen für ein Verbot der Leihmutterschaft in der Debatte, die der Ablehnung des „De Sutter“ Berichts vorausging

 

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Eine Konferenz zur Leihmutterschaftspraxis wurde am Montag, den 10. Oktober, in der Plenarsitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) veranstaltet. Organisiert wurde sie von den Mitgliedern der italienischen Delegation unterschiedlicher politischer Couleur, sie fand im Vorfeld  der Diskussionen statt, die zu einer Ablehnung der Empfehlung der belgischen Senatorin Petra De Sutter (Sozialistische Fraktion) geführt hat.

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19 Square de Meeus B-1050 Brüssel/Belgien

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