FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Neue Verordung über Datenschutz

protection donnes perso 400x267Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schützt alle persönlichen Daten europäischer Bürger.

Angesichts der massiven Entwicklung von Daten - Big Data - hat die Europäische Union beschlossen, die Modalitäten für den Datenschutz festzulegen. Um das Risiko von Fehlern von einem Land zum anderen zu begrenzen, gilt die DSGVO (GPDR, General Data Protetcion Regulation) für ganz Europa.

Dieser Text trat am 25. Mai 2018 in Kraft und stellt eine echte Veränderung von der Behandlung von Daten von 500 Millionen Einwohnern der Europäischen Union dar. Es bietet den Benutzern zahlreiche Optionen zur besseren Verwaltung persönlicher Daten.

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Eine Frage der Zeit - ehrenamtliches, soziales und bürgerschaftliches Engagement in einer vernetzten Gesellschaft

Donnerstag, 22 Februar 2018

Die Europäische Allianz für den arbeitsfreien Sonntag organisierte im Europäischen Parlament ein Arbeitsfrühstück zur Bedeutung von zeitlich abgestimmter Freizeit, damit bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement überhaupt erst möglich wird. Auf der Veranstaltung, die von den Europaabgeordneten Evelyn Regner (S & D) und Thomas Mann (EVP) durchgeführt wurde, sprach man schwerpunktmäßig über die Schwierigkeit, soziales Engagement bei immer flexibleren Arbeitszeiten in Einklang zu bringen.

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Pressemitteilung | Die Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste verabschiedet: Notwendigkeit einer stärkeren Aktion gegen Pornografie

Brüssel, 5. Mai 2017

FAFCE äußert seine tiefe Besorgnis über die Abstimmung, die am 25. April im Kultur- und Bildungsausschuss (CULT) des Europäischen Parlaments zur Überprüfung der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste stattgefunden hat. Mehr als 1300 Änderungsanträge wurden dem Kommissionsvorschlag vorgelegt, der im Mai letzten Jahres veröffentlicht wurde, gefolgt von langen Verhandlungen, was die Bedeutung dieser Richtlinie aus mehreren Perspektiven unterstreicht.

Mit dem Fokus auf den Aspekt des Jugendschutzes begrüßt die FAFCE einige Schritte in Bezug auf den Vorschlag der Europäischen Kommission: Grundprinzipien für den Schutz von Minderjährigen vor schädlichen Inhalten werden nun auf alle audiovisuellen Mediendienste einschließlich der vom Nutzer generierten Online-Videos auf Video-Sharing-Plattformen ausgedehnt.

Trotzdem unterstreicht FAFCE, dass der derzeitige Vorschlag des Europäischen Parlaments nicht couragiert genug ist. Im Hinblick auf die derzeit geltende Richtlinie bleiben die Standards des Jugendschutzes, auch wenn diese auf Video-Sharing-Plattformen ausgedehnt werden, abgeschwächt - wie im Kommissionsvorschlag. Der CULT-Ausschussvorschlag wird daher, wie im Änderungsantrag 81 des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) vorgeschlagen, keine Einschränkungen für pornografische und schädliche Inhalte einführen. Berichterstatterin Sabine Verheyen (EVP, DE) erklärte: "Eine unserer Hauptprioritäten ist der Schutz von Minderjährigen. Wir haben vorgeschlagen, einige der Gesetze von Fernsehprogrammen an Internetdienste anzupassen, wie zum Beispiel Gesetze für Werbung, Produktplatzierung und Sponsoring." FAFCE unterstreicht die Tatsache, dass die Gefahren für Minderjährige nicht nur in der Werbung liegen, sondern dass zum Beispiel Pornografie ohne jegliche Kontrolle weit verbreitet auf Free-Access-Video-Sharing-Plattformen ist.

Antoine Renard, Präsident der FAFCE, stellt fest, dass "Wenn der Schutz von Minderjährigen für die Berichterstatter Priorität hätte, wir uns dieser Situation nicht stellen müssten, in der der Schwerpunkt vieler Debatten auf Quoten und kommerziellen Fragen liegt, anstatt auf konkreten Instrumenten, um Eltern zu helfen ihre Kinder zu schützen. Das Ergebnis ist ein Abwärtskompromiss, der den Eindruck erweckt, dass die Abgeordneten dem Druck finanzkräftiger Lobbygruppen unterliegen: Wenn Worte ein Interesse für das Gemeinwohl ausdrücken sollen, so zeigt die Realität dieses Textes das Gegenteil ".

Die Abgeordneten sind nun aufgerufen, in der Plenarsitzung vom 15. Mai in Straßburg zu entscheiden, ob interinstitutionelle Gespräche für die endgültige Genehmigung der Gesetzgebung eröffnet werden sollen.

Gemeinsam mit anderen nationalen und internationalen NGOs hat FAFCE ein gemeinsames Schreiben ins Leben gerufen, in dem "das Europäische Parlament aufgerufen wird gemeinsam mit uns die Vorschriften, die Pornografie und grundlose Gewalt einschränken, zu verstärken, indem sie das Verbot von Pornografie und grundloser Gewalt in Fernsehsendungen wiedereinsetzen und sie auf andere audio-visuelle Mediendienste ausdehnen ".

 

Kontakt: 
Maria Hildingsson, Generalsekretärin
+32 4 70 20 39 18 
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Heute begrüßt FAFCE die Ablehnung eines Antrags zu Leihmutterschaft durch das Europäische Parlament

Heute begrüßt FAFCE die Ablehnung eines Antrags zu Leihmutterschaft durch das Europäische Parlament, das diese Praxis durchaus hätte legitimieren könnte.

In der Tat hatte der Rechtsausschuss eine Genehmigung für einen diesbezüglichen Bericht gefordert, der die Menschenwürde gefährden und grünes Licht für eine Praxis hätte geben könnte, die in den meisten EU-Mitgliedstaaten illegal ist.

Bereits im Oktober 2016 hatte eine andere europäische Institution, nämlich die Parlamentarische Versammlung des Europarates, einen ähnlichen Bericht abgelehnt, der von der belgischen Senatorin Petra de Sutter vorgelegt worden war. Und im vergangenen Monat bestätigte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dass Staaten das Recht haben, im Zusammenhang mit Leihmutterschaftsverträgen (Paradiso Campanelli vs. Italien)  Elternschaft ohne biologische Bindungen abzulehnen.

Das Europäische Parlament hat seine Position zu diesem Thema  in einer Resolution zum Jahresbericht 2014 über Menschenrechte und Demokratie in der Welt und die Politik der Europäischen Union klar zum Ausdruck gebracht, wo es heißt "dass die Praxis der gestationalen Leihmutterschaft, reproduktive Ausbeutung und Missbrauch des menschlichen Körpers aus Gewinnsucht ist, insbesondere bei ungeschützten Frauen in Entwicklungsländern, dass dies dringend mit einem Verbot belegt und als Menschenrechtsinstrument behandelt werden muss."

Die heutige Entscheidung der Konferenz der Präsidenten des EU-Parlaments geht konform mit den Stellungnahmen anderer europäischer Institutionen. Im Rahmen der internationalen Allianz zum Verbot von Leihmutterschaft setzt FAFCE das Engagement fort, dieses Thema zu einem internationalen Abkommen zu machen, mit dem Menschenhandel durch ein Verbot der Leihmutterschaftspraxis bekämpft wird.

Pressemitteilung | Kinder werden Pornographie ausgesetzt: Aufruf zu einer verbesserten EU-Gesetzgebung

Brüssel, den 9. Februar 2017

Gestern fand im Europäischen Parlament eine Konferenz statt, die sich mit den Gefahren für Kinder im Internet beschäftigte, insbesondere mit pornographischen Inhalten, denen Kinder ausgesetzt sind. Mit dieser Konferenz sollte das Bewusstsein von Eltern und Familien in Europa zu dieser Problematik erhöht werden und aus diesem Anlass fordert FAFCE die Mitglieder des EU-Parlamentes auf, die EU-Gesetzgebung  diesbezüglich entscheidend zu verbessern. Der Aufruf steht online zur Verfügung, NROs sind eingeladen, dort mit ihrer Unterschrift das Anliegen zu unterstützen.

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