FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Heute begrüßt FAFCE die Ablehnung eines Antrags zu Leihmutterschaft durch das Europäische Parlament

Heute begrüßt FAFCE die Ablehnung eines Antrags zu Leihmutterschaft durch das Europäische Parlament, das diese Praxis durchaus hätte legitimieren könnte.

In der Tat hatte der Rechtsausschuss eine Genehmigung für einen diesbezüglichen Bericht gefordert, der die Menschenwürde gefährden und grünes Licht für eine Praxis hätte geben könnte, die in den meisten EU-Mitgliedstaaten illegal ist.

Bereits im Oktober 2016 hatte eine andere europäische Institution, nämlich die Parlamentarische Versammlung des Europarates, einen ähnlichen Bericht abgelehnt, der von der belgischen Senatorin Petra de Sutter vorgelegt worden war. Und im vergangenen Monat bestätigte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dass Staaten das Recht haben, im Zusammenhang mit Leihmutterschaftsverträgen (Paradiso Campanelli vs. Italien)  Elternschaft ohne biologische Bindungen abzulehnen.

Das Europäische Parlament hat seine Position zu diesem Thema  in einer Resolution zum Jahresbericht 2014 über Menschenrechte und Demokratie in der Welt und die Politik der Europäischen Union klar zum Ausdruck gebracht, wo es heißt "dass die Praxis der gestationalen Leihmutterschaft, reproduktive Ausbeutung und Missbrauch des menschlichen Körpers aus Gewinnsucht ist, insbesondere bei ungeschützten Frauen in Entwicklungsländern, dass dies dringend mit einem Verbot belegt und als Menschenrechtsinstrument behandelt werden muss."

Die heutige Entscheidung der Konferenz der Präsidenten des EU-Parlaments geht konform mit den Stellungnahmen anderer europäischer Institutionen. Im Rahmen der internationalen Allianz zum Verbot von Leihmutterschaft setzt FAFCE das Engagement fort, dieses Thema zu einem internationalen Abkommen zu machen, mit dem Menschenhandel durch ein Verbot der Leihmutterschaftspraxis bekämpft wird.

Pressemitteilung | Kinder werden Pornographie ausgesetzt: Aufruf zu einer verbesserten EU-Gesetzgebung

Brüssel, den 9. Februar 2017

Gestern fand im Europäischen Parlament eine Konferenz statt, die sich mit den Gefahren für Kinder im Internet beschäftigte, insbesondere mit pornographischen Inhalten, denen Kinder ausgesetzt sind. Mit dieser Konferenz sollte das Bewusstsein von Eltern und Familien in Europa zu dieser Problematik erhöht werden und aus diesem Anlass fordert FAFCE die Mitglieder des EU-Parlamentes auf, die EU-Gesetzgebung  diesbezüglich entscheidend zu verbessern. Der Aufruf steht online zur Verfügung, NROs sind eingeladen, dort mit ihrer Unterschrift das Anliegen zu unterstützen.

Weiterlesen: Pressemitteilung | Kinder werden Pornographie ausgesetzt: Aufruf zu einer verbesserten...

Pressemitteilung | Audiovisuelle Mediendienste in der EU: Wie sieht der Schutz für unsere Kinder aus?

Das IMCO-Komitee des Europäischen Parlaments stimmt für die Aufrechterhaltung des bestehenden Verbots von Fernsehsendungen, die Pornographie oder exzessive Gewalt zeigen.

Brüssel, 9. Dezember 2016

Am Montag, den 5. Dezember, hat der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) eine Stellungnahme zur Revision der Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste mit der Empfehlung herausgegeben, dass das bestehende Verbot von Pornografie und exzessive Gewalt im öffentlichen Fernsehen aufrecht erhalten wird.

Weiterlesen: Pressemitteilung | Audiovisuelle Mediendienste in der EU: Wie sieht der Schutz für unsere Kinder...

Eine neue Europäische Bürgerinitiative für Ehe und Familie

New ECIAm 11. Dezember 2015 gab die EU-Kommission grünes Licht für den Beginn einer neuen Europäischen Bürgerinitiative (EBI) für Ehe und Familie unter dem Titel “Mutter, Vater und Kinder”. Die Initiative fordert die EU-Kommission zum Respekt des Subsidiaritätsprinzips bei der Definition von Ehe und Familie durch die Mitgliedsstaaten auf.

Weiterlesen: Eine neue Europäische Bürgerinitiative für Ehe und Familie

Der Wert einer Willkommenskultur

powered by

 

 

Am 8. Dezember 2015, vor dem Hintergrund von Weihnachten und seiner weltumspannenden Friedensbotschaft, beschloss Luigi Morgano, MdEP (Italien/Sozialdemokraten), ein Meeting im EU-Parlament in Brüssel zum „Wert einer Willkommenskultur" zu organisieren, als Gelegenheit über ein Thema zu reflektieren, das in den vergangenen Monaten die Debatten mit Blick auf die humanitäre Krise bestimmt hat und von dem viele Menschen betroffen sind, insbesondere die Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Eritrea und Afghanistan.  FAFCE war ebenfalls vertreten – die Generalsekretärin, Maria Hildingsson, hielt eine Ansprache. Zeitgleich wurde auch die diesjährige Weihnachtskrippe im Europäischen Parlament in Anwesenheit von Pfarrer Patrick Daly, Generalsekretär der Kommission der Bischofskonferenzen der EU (COMECE), eingeweiht.

Weiterlesen: Der Wert einer Willkommenskultur

KONTAKT

Telefon: +32 (0) 4 98 46 02 20 

Mail: FAFCE Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

19 Square de Meeus B-1050 Brüssel/Belgien

Ich möchte über die FAFCE-Aktionen informiert werden

Emailaddresse:


youtube-icone-8916-128

twitter-icone-3703-128

facebook-icone-8470-128