FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

FAFCE unterstützt Vorschlag der EU-Kommission für eine reduzierte Mehrwertsteuer auf Kinderprodukte

Berlin, 08.07.08: Die Präsidentin der Föderation der katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE), Elisabeth Bußmann, hat die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten aufgefordert, dem Gesetzesvorschlag der EU-Kommission zur Reduzierung der Mehrwertsteuer auf bestimmte Kinderprodukte zu zustimmen.

„Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Kinderprodukte ist ein entscheidender Beitrag für eine familienfreundliche Politik in Europa. Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten sollten diese  Möglichkeit nutzen und dem Gesetzesvorschlag der Kommission zustimmen“, sagte Elisabeth Bußmann heute in Berlin. „Familien mit Kindern sind von Konsumsteuern weit stärker betroffen als andere Bevölkerungsgruppen. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, Familien bei geplanten Steuererleichterungen ebenso in den Blick zu nehmen wie kleine und mittlere Betriebe“, sagte Bußmann weiter.

EU-Steuerkommissar Lázló Kovács hatte am heutigen Montag in Brüssel einen Richtlinienvorschlag vorgelegt, wonach die Mitgliedstaaten der Europäischen Union künftig die Mehrwertsteuersätze auch für sogenannte lokale Dienstleistungen sowie bestimmte Güter, darunter  Windeln und Kindersitze, reduzieren können sollen. Die  Neuregelung muss vom EU-Ministerrat einstimmig angenommen werden.

V. i. S. d. P.

Claudia Hagen

15. Mai 2011 – Internationaler Tag der Familie

Die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) fordert, dass Familie Priorität bei der Ausgestaltung der europäischen Arbeitspolitik haben muss.

Legt man Familienleben als Hauptkriterium bei der Ausgestaltung von Arbeitsbedingungen zu Grunde, so kann sich dies unterstützend bei der Erhaltung des demokratischen Prozesses und des sozialen Zusammenhalts auswirken.

Die Förderung von familienkompatiblen Bedingungen am Arbeitsplatz und die Platzierung von Familie an erster Stelle  im Rahmen der nationalen Politik sind zwei Forderungen, auf die die Föderation katholischer Familienverbände in Europa (FAFCE) die Aufmerksamkeit der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten anlässlich des Internationalen Tages der Familie lenken möchte. 

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FAFCE‐Appell an die ungarische EU‐Präsidentschaft, Familien zur Priorität zu machen

PRESS MITTELUNG
Budapest, Mittwoch, den 30. März 2011

Budapest, 30. März 2011. Lobenswerte Worte für die Initiative der ungarischen EU‐Präsidentschaft, sich intensiv dem Thema der Familien zu widmen, fand Antoine Renard, Präsident der Präsident der Europäischen Vereinigung der katholischen Familienverbände (FAFCE). Dadurch „könne das Thema der Familien und ihrer Rolle für die Gesellschaft angesprochen und besser in den öffentlichen Diskurs gebracht werden, insbesondere auch die Vereinbarkeit von Familienleben und Erwerbsleben", äußerte sich Renard gegenüber dem ungarischen Staatssekretär für Soziales, Jugend und Familien, Dr. Soltész Miklós. Die beiden trafen einander anlässlich einer wissenschaftlichen Tagung zum Thema „Staat, Kirche und künftige Generationen". Diese steht unter der Patronanz von Erzbischof Péter Erdő (Diözese Estergom‐Budapest), der auch Präsident der Vereinigung CCEE (Rat der Europäischen Bischofskonferenzen) ist.

FAFCE‐Präsident Renard erinnerte in seiner Ansprache daran, dass Familienpolitik der Kompetenz der einzelnen EU‐Mitgliedsstaaten obliege und dass „Wahlfreiheit essentiell ist, damit Familien bewahrt bleiben und gedeihen können". Eltern als die primären Erzieher ihrer Kinder sollten aus diesem Grund „ein Recht haben, die Erziehung ihrer Kinder bestimmen zu können." Deshalb benötigten Eltern „sowohl ausreichend Zeit als auch Unterstützung, um die Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können und dabei ihren Aufgaben und ihrer Verantwortung als Mütter und Väter nachkommen zu können", betonte Antoine Renard.
Daher appelliere er an die „ungarische EU‐Präsidentschaft, die weiteren EU‐Mitgliedsstaaten zu ermuntern, das Motto Europa für Familien, Familien für Europa umzusetzen" und dabei zu berücksichtigen, dass „Familien zum Reichtum und zur Zukunft von Europa beitragen, nicht nur aus ökonomischer Sicht, sondern auch als Vermittler von jenen Grundwerten, auf denen Europa aufgebaut ist, nämlich Solidarität, Einheit und Frieden", sagte Antoine Renard gegenüber dem ungarischen Familienstaatssekretär Soltész Miklós.
Aus Sicht der FAFCE sei die Haltung „'Familien zuerst' der Schlüssel für die Vereinbarkeit von Familienleben und Beruf. Vielmehr sollte Familienleben dazu beitragen, die Bedingungen am Arbeitsplatz mit zu gestalten, als dass die Arbeitsplatzbedingungen das Gründen einer Familie diktieren sollten. Diese Sichtweise ist essentiell, wenn Europa der Zukunft mit Zuversicht entgegenblicken möchte, besonders in Hinblick auf die künftigen Generationen", so FAFCE‐Präsident Renard abschließend in seiner Ansprache.

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Mail: FAFCE Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

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