FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Pressemitteilung | Bukarest: Internationales Seminar für eine erneuerte Familienpolitik

20180215 120107Bukarest, 16. Februar 2018
 
Die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) und ihr rumänischer Mitgliedsverband "Vladimir Ghika", führten gestern eine Tagung im rumänischen Senat zum Thema  "die Familie im Zentrum der Wirtschaft" durch.


Mitglieder des rumänischen Parlaments, die den wichtigsten politischen Parteien angehören, nahmen daran teil.  Es diskutierten politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft über die Dringlichkeit der Einführung familienpolitischer Maßnahmen, die dem hohen Wert von Familie in Wirtschaft und Gesellschaft gerecht werden.

 
Wie Paul Dembinski (Observatoire de la Finance, Schweiz) in seinem Beitrag ausführte, sind "Familien nicht nur "Produzenten" von Kapital - Humankapital - sondern auch  Produzenten von Gütern und Dienstleistungen, Pfleger und Betreuer sowie Erneuerer von Energien, unentbehrlich für jede produktive Aktivität". Dieser Wechselwirkung von wirtschaftlichem Leben und Familie muss durch die Umsetzung einer neuen Familienpolitik Anerkennung zuteil werden. Vincenzo Bassi (Forum delle Famiglie, der italienische Mitgliedsverband von FAFCE) schlug vor, diese Forderung wie folgt zu begründen: "Die Besteuerung von Familien sollte proportional zur Verantwortung von Familien in Gesellschaft und  Gemeinwohl stehen".
 
Besonderer Höhepunkt stellten die Beiträge von Prof. Matteo Rizzolli (Universität Rom) und Cristian Paun (Universität Bukarest) zur aktuellen demographischen Krise in allen europäischen Ländern dar: Die Robert-Schuman-Stiftung veröffentlichte vergangene Woche alarmierende Daten in einem Grundsatzpapier unter dem starken Titel: "Europa 2050: Demographischer Selbstmord".
 
FAFCE-Präsident Antoine Renard erklärte: "Unser rumänischer Mitgliedsverband hat 50 hervorragende Vorschläge für eine rumänischen Familienpolitik  zusammengetragen. Die europäischen Institutionen sind ein idealer Ort zum Austausch von bewährten familienpolitischen Praktiken. Wir werden alle Möglichkeiten nutzen, um eine konstruktive Debatte darüber zu führen, wie wir auf die demographische Krise reagieren können. Dies ist eine erste internationale Veranstaltung dieser Art. "
 
Iulian Oanta, Präsident des Katholischen Familienverbandes "Vladimir Ghika", erklärte am Ende der Konferenz: "Es war außerordentlich konstruktiv, mit wichtigen politischen Entscheidungsträgern über die Herausforderungen in Bezug auf Demografie, Renten und Steuern zu diskutieren. Als erste familienpolitische Erneuerung in Rumänien möchten wir jetzt ein Referendum  zur Ehe als Verbindung von Mann und Frau initiieren, wie von 3 Millionen Bürgern gefordert  wird".

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