FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Neue Verordung über Datenschutz

protection donnes perso 400x267Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schützt alle persönlichen Daten europäischer Bürger.

Angesichts der massiven Entwicklung von Daten - Big Data - hat die Europäische Union beschlossen, die Modalitäten für den Datenschutz festzulegen. Um das Risiko von Fehlern von einem Land zum anderen zu begrenzen, gilt die DSGVO (GPDR, General Data Protetcion Regulation) für ganz Europa.

Dieser Text trat am 25. Mai 2018 in Kraft und stellt eine echte Veränderung von der Behandlung von Daten von 500 Millionen Einwohnern der Europäischen Union dar. Es bietet den Benutzern zahlreiche Optionen zur besseren Verwaltung persönlicher Daten.

Die DSGVO gilt für das Sammeln, Bearbeiten und Benutzung personenbezogener Daten natürlicher Personen. Alle europäischen Bürger sind durch die DSGVO geschützt.

Unternehmen, die die Bestimmungen der DSGVO nicht einhalten, riskieren eine Geldstrafe.

Wir hören oft von der schwersten Strafe, die aus einer Geldbuße besteht, die 4% des weltweiten Umsatzes für das schuldige Unternehmen betragen kann, oder 20 Millionen Euro in Abwesenheit eines Einkommens. Bevor es dazu kommt, ermöglicht die DSGVO jedoch den Behörden, die sich mit auf Personen bezogenen Daten befassen, eine Vielzahl von ebenso gefürchteten Maßnahmen. Unternehmen, die die erforderlichen Anstrengungen in Bezug auf die Cybersicherheit von Daten nicht respektieren, werden öffentlich für ihre Fehler an des Pranger gestellt, was ihnen keine gute Presse einbringen wird.

Was für einen Unterschied macht das für die Benutzer ?

Mit der DSGVO kann jeder nun auf seine eigenen Daten zugreifen und erlangt das Recht, sie zu änder, aber auch ihre Verwendung, insbesondere ihre gewerbliche Nutzung, abzulehnen. Unternehmen müssen um Erlaubnis bitten und müssen erklären, warum sie dazu berechtigt sind.

Was für einen Unterschied macht das für Unternehmen ?

Die DSGVO greift Grundsätze auf, die nicht neu sind: die Zustimmung, das Recht zu vergessen, das Löschen von Informationen nach einer bestimmten Zeit, Bestimmung einer für die Datenverwaltung zuständigen Person, usw.

Die wichtigste Neuerung der DSGVO liegt in ihrem harmonisierten Ansatz auf europäischer Ebene in Bezug auf das Recht auf Daten: Zuvor konnte jedes Land seine eigenen Regeln aufstellen, was zu juristischen Ungereimtheiten für die Unternehmen führte oder neue Möglichkeiten bot, das Gesetz zu umgehen.

Der Artikel wurde auf der Website des französischen Verbandes der katholischen Familienvereinen am 14. Mai 2018 veröffentlicht.

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