FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Pressemitteilung | Arbeitsfreier Sonntag in Europa: Wie geht es weiter?

Brüssel, 21. Februar 2019


Am 18. Februar nahm FAFCE in Brüssel an der Networking-Veranstaltung 2019 der Europäischen Sonntagsallianz teil, die unter dem Titel stand: „Arbeitsfreier Sonntag und akzeptable Arbeitszeiten in Europa: Wie geht es weiter?“. Die Veranstaltung war speziell auf die Mitglieder und Unterstützer der Europäischen Sonntagsallianz in den EU-Mitgliedstaaten zugeschnitten und hatte den Austausch über die Förderung annehmbarer Arbeitszeiten zum Ziel. Es wurden bewährte Praktiken der Sonntagsallianzkampagnen in ganz Europa sowie Initiativen von Mitgliedern des Europäischen Parlaments (MdEP) vorgestellt.

Die Veranstaltung fand drei Monate vor den EU-Wahlen im Mai 2019 statt. Man wollte so die wichtigsten Abgeordneten und Kandidaten für das signifikante Thema der arbeitsfreien Sonntage und akzeptabler Arbeitszeiten sensibilisieren.

Bei dem Treffen im Europäischen Parlament wurde besonderes Augenmerk auf die Erfahrungen und laufenden Arbeiten der österreichischen und kroatischen nationalen Sonntagsallianzen gelegt.
Die jüngsten polnischen Rechtsvorschriften fanden ebenfalls Erwähnung: Seit dem 11. März 2018 sind kommerziellen Aktivitäten am Sonntag im Land eingeschränkt. Polnische Arbeitnehmer und ihre Familien schätzen das Gesetz als positiv ein und, da es die Balance zwischen Beruf und Familie auszugleichen hilft.

Die 'European Sunday Alliance' vereinigt unterschiedliche Organisationen der Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Kirchen und hat zum Ziel, das Bewusstsein für den hohen Wert einer synchronisierten Freizeit in unseren europäischen Gesellschaften zu schärfen.

Der Präsident der FAFCE, Antoine Renard, erklärt: „FAFCE war von Anfang an ein starker Partner und Befürworter der Europäischen Sonntagsallianz. Familien brauchen Arbeit, Schutz und Zeit. Und Zeit, das bedeutet mindestens ein gemeinsamer Ruhetag in der Woche.
Dieser Tag ist in der europäischen Kultur der Sonntag. “ Der Schutz des Sonntags als gemeinsamer Ruhetag für alle Europäer impliziert Fragen der Auswirkung auf Gesundheit und Sicherheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aber auch soziale, religiöse und bildungspolitische Themen. Familienverbände fühlen sich unmittelbar betroffen.

So werden die Kandidaten der bevorstehenden Europawahl mit dem Manifest "Stimmen Sie für unsere Familien", das FAFCE kommende Woche veröffentlichen wird, aufgefordert, sich für den Sonntag als gemeinsamer Ruhetag, für stärkere Familien und eine blühende Gesellschaft einzusetzen.

Kontakt:
Nicola Speranza, Generalsekretär

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Telefon: +32 (0) 4 98 46 02 20 

Mail: FAFCE Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

19 Square de Meeus B-1050 Brüssel/Belgien

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