FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Pressemitteilung | FAFCE Vorstand traf sich in Brüssel, um die Familie, das Ökosystem für kulturelles Leben zu fördern

Brüssel, am 16. November 2018


FAFCE Mitglieder trafen sich letzte Woche, am 6. Und 7. November in Brüssel zu ihrer halbjährlichen Vorstandsitzung. In diesem Rahmen fand auf hoher Ebene eine Konferenz im Europäischen Parlament statt, auf Einladung von MEP Anna Záborská (EPP, Slowakei) and Luigi Morgano (S&D, Italien), in Zusammenarbeit mit der Europäischen Bischofskonferenz (COMECE), anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres, die sich vor allem mit der Familie als dem Ökosystem kulturellen Erbes in Europa befasste. Die Konferenz fand unter der Schirmherrschaft des EP und des EWSA statt.

Der Vorsitzende des EWSA, Luca Jahier, sprach in seiner Eröffnungsrede, dass, "die Familie eine wichtige Wiege zur Förderung der Kultur ist. Sich dessen bewusst zu sein, wird dafür sorgen, dass die positiven Elemente der europäischen Kultur von den Eltern an die Kinder weiter vermittelt werden.“ Der Präsident von COMECE, der Erzbischof von Luxemburg, Jean-Claude Hollerich, SJ, hakte ein und berichtete über die aktuellen Ergebnisse der Synode der Jugendlichen (Vatikan, 3.-28. Oktober 2018), indem er von den Vorstellungen der jungen Leute sprach, die eine Familie gründen wollen und über deren Ängste, wie sie die sich ihnen entgegenstellenden Herausforderung meistern werden.

Der Untersekretär des päpstlichen Rates für die Familie, Gabriella Gambino, brachte eine Botschaft des Präfekten, Kardinal Kevin Farrell, und sprach sehr inspirierend über die Familie als Platz kultureller Transmission. „Eine der größten Herausforderungen, mit denen wir es heutzutage zu tun haben,“ sagte sie, „ ist genau, dass wir unseren Kindern erklären, dass eine Familie, die auf einer treuen und unauflöslichen Ehe beruht, eigentlich unsere einzige Chance ist, eine Gesellschaft zu bilden, die auf Treue und Gemeinwohl beruht“. Franco Nembrini, Autor und Erzieher, sprach über seine eigene große Erfahrung in Kontakten mit jungen Leuten und unterstrich den Wert des gemeinsamen kulturellen christlichen Erbes zur Gestaltung der Zukunft. Fr. Olivier Poquillon, OP, COMECE, Generalsekretär, trug mit seinen abschließenden Bemerkungen bei und unterstrich seine Hoffnung, die Familie im Zentrum der Gespräche zu sehen, sodass der Mensch im Zentrum unserer Gesellschaften stehen könne. Der Vizepräsident der FAFCE, Algirdas Petronis, referierte darüber, dass die FAFCE die primäre Rolle der Eltern als die Haupterzieher ihrer Kinder und forderte eine familienfreundliche Politik in ganz Europa. In diesem Zusammenhang kündigte er ein Europäisches Manifest an, das allen Kandidaten bei den nächsten Europäischen Wahlen (23.-26. Mai 2019) vorgestellt werden wird. Antoine Renard, Präsident der FAFCE, unterstrich in seiner Schlussrede der Konferenz, dass Europa Vertrauen brauche, um neues kulturelles Leben fördern zu können, angefangen bei der Grundeinheit der Gesellschaft: “Politiker müssen den Familien vertrauen, dann werden die Familien ihnen vertrauen.“

Die Vorstandsitzung fand im Anschluss an diese motivierende Konferenz statt und diskutierte über Strategie und kommende Aktivitäten der FAFCE.

Zum ersten Mal nahm auch ein Mitglied aus der Slowenien an der Vorstandsitzung teil: das Iskreni Institut. Die italienische Kindergartenvereinigung (Federazione Italiana delle Scuole Materne – FISM) wurde als Vollmitglied aufgenommen.

Gäste aus Lettland, den Niederlanden und der Ukraine nahmen als Gäste an der Vorstandsitzung teil.

Der FAFCE-Vorstand wählte für die nächsten drei Jahre folgende Personen:

- Antoine Renard (Confédération nationale des Associations familiales catholiques – CNAFC, France) als Präsident.
- Cornel Barbut (Vladimir Ghika Catholic Family Association, Romania) und Vincenzo Bassi (Forum delle Associazioni familiari, Italy) als Vizepräsidenten.
- Alfred Trendl (Katholischer Familienverband Österreich – KFÖ, Austria) als Schatzmeister.


FAFCE wird sich jetzt auf die kommenden Europäischen Wahlen konzentrieren, indem es die Kandidaten dazu auffordern wird, sich offen dafür auszusprechen, dass die Würde der Familie in den Mittelpunkt der öffentlichen Politik in Europa gestellt wird.


Kontakt:

Nicola Speranza, Generalsekretär

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Die Rolle von Familienverbänden: das Evangelium von der Familie weitertragen

DUBLIN 2018 Antoine Renard with a familyDublin, 24. August 2018

Ansprache des FAFCE-Präsidenten, Antoine Renard, anlässlich des Pastoralkongresses in Dublin - im Rahmen des Weltfamilientreffens, 22.-26. August 2018

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei".

Es ist auch nicht gut, dass Familien isoliert unter sich bleiben. „Die Familie kann nicht isoliert bleiben wie eine Monade", gab der Hl. Vater uns im Juni 2017 mit auf den Weg. „ Sondern sie muss aus sich selbst herauskommen, mit anderen sprechen und ihnen begegnen, um eine Einheit ins Leben zu rufen, die keine Einförmigkeit ist und die Fortschritt und Gemeinwohl erzeugt." Die Familienverbände bieten einen Rahmen für diese gegenseitige Unterstützung und Aktionen, als Antwort auf den Aufruf des Hl. Vaters, wobei die Stärke der Verkündigung des Evangeliums im Mittelpunkt steht.

GEGENSEITIGE UNTERSTÜTZUNG

Vor mehr als einem Jahrhundert kam es zur Gründung von Familienverbänden, zunächst ganz praktisch, um gegenseitige Hilfe zwischen benachbarten Familien zu organisieren.


In den zwanziger Jahren schlossen sich in Frankreich ländliche Familien zusammen, um z.B. eine Waschmaschine zu kaufen, die in der Woche von Familie zu Familie wanderte. Später war es ein Fernseher, um gemeinsam fernzuschauen.


Indem man Antworten auf konkrete Bedürfnisse fand, kam es so ganz nebenbei zu Austausch, Dialog und Teilen; „Gott hat der Familie das Projekt anvertraut, die Welt „heimisch" zu machen", sagt der Papst und empfiehlt „ einen kräftigen Schuss Familiengeist" (Amoris Laetitia - AL - 183).
Diese spezielle Kenntnis um neue und anders geartete Bedürfnisse von Familien - je nach Region und Epoche - macht es Familienverbänden möglich, natürliche Antworten zu finden, oft lange bevor es zu nationalen Maßnahmen der Solidarität kommt.


In Polen z.B. unterstützen Familienverbände Familien bei der Suche nach einer Wohnung.


In Österreich stellt man das vorhandene Netzwerk bei der Aufnahme von Migrationsfamilien zur Verfügung.


In der Tschechischen Republik hilft man jungen Müttern in Not, Eltern mit behinderten Kindern...


Von Anfang an aber waren Familienverbände im Bildungsbereich unterwegs, denn die Schule kann nicht alles leisten; allzu oft fühlen sich Eltern beim Umfang einer Aufgabe überfordert; jetzt erinnert uns der Papst: "Die Integrale Erziehung der Kinder ist sowohl eine große Pflicht aber auch ein Grundrecht der Eltern. Es ist nicht nur eine Last oder Bürde sondern auch ein wesentliches und unersetzliches Recht, das es zu verteidigen gilt und das uns niemand absprechen kann" (AL 84).


Angesichts großer Herausforderung schlagen heute viele Experten in Deutschland, Polen, Frankreich und Italien Programme für die Sexualerziehung vor, die allzu oft „das Thema auf die leichte Schulter nehmen" (AL 284). An dieser Stelle kommen Familienverbände ins Spiel, die das Grundrecht der Eltern auf Integrale Erziehung ihrer Kinder verteidigen und daran erinnern, dass ein Erzieher immer im Namen und im Auftrag der Eltern agiert.


AKTION


Es ist die Vertrautheit mit und Sachkenntnis in diesem speziellen Bereich hinsichtlich der konkreten Bedürfnisse von Familien und ihren Mitgliedern, was lokale Familienverbände befähigt, sich zum Sprachrohr bei örtlichen Behörden zu machen und Initiativen vorschlagen, die den Alltag von Familien erleichtern (Wohnung, Transport, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Umwelt, Freizeit...).


Indem sie sich je nach der Größe eines Landes aufstellen und organisieren, sind Familienverbände Gesprächspartner für politische Akteure, die nationale Maßgaben steuern und leiten, und „somit", unterstreicht der Papst, „liegt es in der Verantwortung des Staates, rechtliche und wirtschaftliche Bedingungen zu schaffen, welche den Jugendlichen eine Zukunft garantieren und ihnen dabei helfen, ihr Vorhaben der Familiengründung umzusetzen." (AL 43)


Schon Johannes Paul II hatte gesagt: "In diesem Sinne sollen die Familien sich dessen immer mehr bewußt werden, daß in erster Linie sie selbst im Bereich der sogenannten "Familienpolitik" die Initiative ergreifen müssen; sie sollen die Verantwortung für die Veränderung der Gesellschaft übernehmen. Sonst werden die Familien die ersten Opfer jener Übel sein, die sie vorher nur gleichgültig betrachtet haben." (Familiaris Consortio 44)
Oft werden Frankreich und seine Besonderheiten hinsichtlich einer wirkungsvollen Familienpolitik zitiert (Geburtenrate, Berufstätigkeit der Frau). Dies muss um eine Besonderheit erweitert werden: seit 1945 ist die Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Frankreich institutioneller Partner des Staates und wichtiger Akteur in der Politik, der zwangsläufig von Regierung und Parlament zu allen Bereichen, die sich in irgendeiner Weise auf das Leben von Familien auswirken, konsultiert wird... Leider konnte diese Tatsache aber nicht alles verhindern oder gar zum Guten wenden.


DIE KATHOLISCHEN FAMILIENVERBÄNDE


Sie engagieren sich nicht allein für katholische Familien sondern stellen sich in den Dienst aller Familien: das Evangelium ist ihre Stärke. In der Tat drückt sich ihr Bezug zum katholischen Glauben durch ihr politisches Handeln (nicht pastorales Handeln) aus und ihre Vorschläge basieren auf der Soziallehre der katholischen Kirche, eine reiche, globale und kohärente Quelle, die im Allgemeinen – auch von Nicht-Katholiken - respektiert wird und die es erlaubt, sehr schnell zu konkreten Vorschlägen zu kommen. Bescheiden leisten die Familienverbände Zuarbeit und halten es in der Tat für förderlich, ihre christliche Identität nicht zu verbergen, sondern sind stolz auf diese Lehre, „die auf der Würde des Menschen basiert", wie Papst Franziskus im vergangenen Jahr ausführte: „Er hat Mann und Frau erschaffen nach seinem Ebenbild und Gleichnis": als Gott die Frau erschuf, so könnte man sagen, hat er zeitgleich die Familie erschaffen, denn beide zusammen, Mann und Frau, entsprechen dem Ebenbild Gottes... In diesem Sinne ist die Familie Verkündiger des Evangeliums, und die Familienverbände sind keine kirchlichen Bewegungen oder stehen im Dienste der Glaubensverbreitung. Sie ebnen den Weg, gehen voran und folgen ihrem Auftrag, der sich aus dem Evangelium ergibt, die Pflicht eines jeden Christen ("Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!" Paulus 1.Kor 9:16) und dieses Feuer, das uns anspornt, die Liebe Gottes allen zuteil werden zu lassen, motiviert uns, ist solide Basis für alle, die sich in einem katholischen Familienverband engagieren.


Vor mehr als 20 Jahren wurde FAFCE gegründet. Regelmäßig treffen sich die Verantwortlichen der katholischen Familienverbände aus 16 europäischen Ländern (es fehlen also noch einige...!), um sich auszutauschen, weiterzubilden, und wichtige Schritte an den europäischen Institutionen zu besprechen (Europarat, Parlament und Kommission der EU), besonders mit Blick auf die vier großen Krisenbereiche, die unseren Kontinent umtreiben: Demographie, Migration, Arbeit und Bildung.


FAFCE verfügt nur über begrenzte Mittel. Würde jede interessierte Familie in Europa uns einen Euro pro Jahr zur Verfügung stellen, hätten wir mehr als genug und könnten unsere Erfahrungen weit über die europäischen Grenzen hinaus weitertragen und zeigen, dass „Familien kein Problem sondern in erster Linie eine Chance sind" (AL 7). Vergleichen wir uns mit den unzähligen europäischen Lobbyverbänden in Brüssel, so haben wir eine Stärke und das ist das Evangelium, die Frohe Botschaft, die unserer Arbeit Sinn gibt: hinter uns, auf unseren Schultern , auch wenn wir im Abseits in Brüssel wirken, weit weg vom Alltag der Familien, die wir ja repräsentieren, steht ein Volk, das glaubt, ein Volk im Vertrauen auf den wahren Gott, einen Gott, der nicht wie ein Prinz oder Held auf die Welt gekommen ist, sondern als Kind in einer Familie.

FAFCE Vorstandsbeschluss über den demographischen Frühling für Europa

Wien, 12. April 2018

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Der demographische Winter ist ein lautloser Notstand, der alle Länder Europas betrifft. Aus diesem Grund möchten wir, Präsidenten und Delegierte des Vorstandes der Vereinigung Katholischer Familien in Europa (FAFCE), die wir hier in Wien anlässlich unserer Vorstandsitzung im Frühjahr 2018 versammelt sind, die Aufmerksamkeit auf diese Situation lenken, die die Hauptursache der finanziellen und sozialen Probleme ist, um die wir uns kümmern müssen. Es gilt, keine Zeit zu verlieren. Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Es gibt keine Entschuldigung mehr, untätig zu sein. Wir müssen tätig werden zum Besten der alternden Bevölkerung, für die Rechte unserer Jugend und für die Zukunft unserer Kinder.

Weiterlesen: FAFCE Vorstandsbeschluss über den demographischen Frühling für Europa

Familien sind Europas Reichtum und Zukunftswerkstatt – 20 Jahre europäische Familienpolitik – die FAFCE-Erklärung zum Jubiläum

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Rom, 31. Mai 2017

60 Jahre nach den Römischen Verträgen und der längsten Friedensperiode in Europa, sind die Herausforderungen für weltweiten Frieden und Zivilisation nach wie vor die ganz großen Anliegen.

Vor dem Hintergrund, dass Familien ein unverzichtbarer Faktor für den Frieden sind und ihnen eine unvergleichliche Rolle beim Schutz der Grundfreiheiten zukommt;

vor dem Hintergrund der Rolle der Familie in einer Kultur des Dialogs, des gegenseitigen Respekts und der Vergebung;

vor dem Hintergrund der entscheidenden und primären Rolle der Eltern, von Mutter und Vater als Erzieher ihrer Kinder und dem sehr besonderen Merkmal von Mutter- und Vaterschaft;

vor dem Hintergrund der besonderen Rolle von Großeltern bei der Weitergabe von Werten und Kultur;

vor dem Hintergrund dass Familie der beste Ort ist, an dem Solidarität und finanzielle Unterstützung  generationsübergreifend  ganz spontan gelebt wird;

vor dem Hintergrund der jetzigen demographischen Lage in den meisten europäischen Ländern mit einer alternden Bevölkerung, sinkenden Geburten- und rückläufigen Fruchtbarkeitsraten, alles 
Hinweis auf einen Mangel an Vertrauen in die Zukunft, was in letzter Konsequenz  zu Frustration und Enttäuschung führen wird;

vor dem Hintergrund der wichtigen Rolle von Familien als Sparpotenzial mit Blick auf Wirtschaftswachstum, Entwicklung und Produktion von Humankapital;

vor dem Hintergrund, dass die Familie die natürliche Kernzelle der Gesellschaft ist und Anspruch auf Schutz durch die Gesellschaft und den Staat hat (Artikel 16.3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte);

vor dem Hintergrund, dass Familie Kernzelle der Gesellschaft ist und Recht auf angemessenen sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Schutz hat, damit ihre volle Entwicklung gewährleistet ist (Artikel 16 der Europäischen Sozialcharta - ESC);

vor dem Hintergrund, dass alle Menschen mit familiären Verpflichtungen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder nachgehen wollen, ein Recht darauf haben, ohne Diskriminierung und so weit als möglich konfliktfrei ihrer beruflichen und familiären Verantwortung nach
zukommen (Artikel 27 ESRC). Dies erfordert insbesondere die Entwicklung nachhaltiger Handelsabkommen auf globaler Ebene, die Familien, auch Familien in Schwellenländern, zugutekommen;

vor dem Hintergrund, dass erwerbstätige Frauen im Falle von Mutterschaft Anspruch auf besonderen Schutz haben (Artikel 8 ESC):

 Fordert die Europäische Föderation der Katholischer Familienverbände, FAFCE, die Regierungen der Europäischen Staaten auf:

- die Familie als Rechtssubjekt wahrzunehmen, mit einem Existenz- und Entwicklungsrecht;

- den einzigartigen Charakter der Ehe, als dauerhafte Vereinigung von Mann und Frau, zum Wohle der Ehepartner und ihrer Kinder anzuerkennen und zu schützen;

- Familienpolitik auf nationaler Ebene zu fördern und zu gestalten und eine familienfreundlichen EU-Politik unter Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips und der nationalen Kompetenz im Familienrecht gemäß Artikel 81 Absatz 3 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der EU) und Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtscharta zu lancieren;

- den Austausch konstruktiver familienpolitischer Maßnahmen zu fördern, die sich in den europäischen Mitgliedsstaaten als wirksam erwiesen haben;

- die Notwendigkeit einer jeden Familie auf Wahlrecht zu respektieren, selbst über die Vereinbarkeit ihres Berufs- und Familienlebens zu entscheiden auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich die Bedürfnisse von Familien im Laufe der Zeit ändern;

die Summe der inhaltlichen Entscheidungen, Zielsetzungen und Aktivitäten der am Politikprozess Beteiligten

umzusetzen und damit jungen Bürgern zu ermöglichen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, Eigeninitiative zu ergreifen, um ihre Beschäftigungssituation zu verbessern, und sicherzustellen, dass sie mit Blick auf den Wunsch einer Familiengründung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen profitieren können;

- die Bemühungen von Ehepartnern beim Aufbau stabiler Beziehungen zu unterstützen und als wertvollen gesellschaftlichen Beitrag anzuerkennen;

- die Bemühungen von Eltern in ihrer Rolle als elementare Erzieher ihrer Kinder  anzuerkennen und zu unterstützen, anstatt Eltern in der Erziehung ersetzen zu wollen;

- Familienbeziehungen als Wegweiser bei der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit  europäischer Nationen und Länder weltweit zu betrachten;

Nach der Schaffung von Friedensinitiativen entstand in Europa zunehmend das Bedürfnis nach einer wirklichen Solidarität durch konkrete Projekte. Diesen Prozess muss Europa wiederherstellen, um eine Kultur des Friedens zu fördern, und nach neuen Projekten zu suchen, in denen der Familie die Rolle einer Zukunftswerkstatt und Quelle wahren Reichtums zukommt.  

Aufruf an alle Mitglieder des Europaparlaments Kinder vor schädlichen audivisuellen Inhalten zu schützen - verhindern Sie, dass Kinder Pornografie und Gewalt ausgesetzt sind!

FAFCE 2017 02 08 Photo Call NGOs

Das Europäische Parlament wird demnächst seinen Bericht über die Überarbeitung der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste an, die Fernsehen, On-Demand-Dienste (z. B. Netflix) und Video-Sharing-Plattformen (z. B. Youtube) zu verabschieden.

Weiterlesen: Aufruf an alle Mitglieder des Europaparlaments Kinder vor schädlichen audivisuellen Inhalten zu...

KONTAKT

Telefon: +32 (0) 4 98 46 02 20 

Mail: FAFCE Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

19 Square de Meeus B-1050 Brüssel/Belgien

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