FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Der Papst sprach in Straßburg zu Europa – aber was ist der Unterschied zwischen dem Europäischen Parlament und dem Europarat?

Am 25. November 2014 wandte sich Papst Franziskus in Strasbourg in einer Rede erst an das Europäische Parlament, anschließend begab sich der Papst zum Europarat. Es war für den ersten nicht-europäischen Papst der heutigen Zeit die fünfte Auslandsreise, und die zweite Reise innerhalb Europas nach seinem Besuch in Albanien am 21. September 2014.

Der erste und letzte Besuch eines Pontifex bei den europäischen Institutionen in Straßburg (Europäisches Parlament und Europarat) fand am 8. Oktober 1988 statt, als Papst Johannes Paul II anlässlich der 40-Jahr-Feierlichkeiten des Europarates dort empfangen wurde und eine Rede im Europäischen Parlament hielt. Es war zugleich ein apostolischer Besuch in Frankreich, wo der polnische Papst mit Nachdrücklichkeit sagte:“Europa kann nicht mit Technik allein aufgebaut werden. Europa braucht auch eine Seele, eine Seele!“.

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„Die vereinte, fruchtbare und unauflösliche Familie besitzt grundsätzliche Elemente, die unsere Hoffnung in die Zukunft stärken.“ – Papst Franziskus richtet eine starke Botschaft für die Familie und Menschenwürde an das Europäische Parlament.

Vatican Flag in Strasbourg

Im November 2014 richtete Papst Franziskus eine Ansprache an das Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg. Seine Rede richtete sich an alle Bürger der Europäischen Union, denen er „als Seelsorger eine Botschaft der Hoffnung und Ermutigung bringen wolle“. Der Heilige Vater beschwor den Geist der Gründungsväter Europas und betonte, „dass im Herzen dieses ehrgeizigen politischen Projektes das Vertrauen in den Menschen stand, nicht so sehr in den Bürger oder Wirtschaftsmann sondern in Menschen, Männer und Frauen, die mit einer transzendentalen Würde ausgestattet sind“.

„Die vereinte, fruchtbare und unauflösliche Familie besitzt grundsätzliche Elemente, die unsere Hoffnung in die Zukunft stärken.“ Papst Franziskus nahm in seiner Rede mehrmals Bezug zur Rolle der Familie, indem er sagte: „Europa Hoffnung zu geben, bedeutet mehr, als nur die zentrale Bedeutung der menschlichen Person anzuerkennen; es beinhaltet auch, die Talente eines jeden Mannes und einer jeden Frau zu fördern. Es bedeutet, in Menschen und ihre Lebensumstände zu investieren, damit ihre Talente geformt und zum Blühen gebracht werden. Bildung steht dabei sicher an erster Stelle. Sie beginnt in der Familie, der Keimzelle und wichtigstem Bestandteil einer jeden Gesellschaft“.

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Orientierungsfragen zur Europaparlamentswahl 2009

In den Familien entsteht Europas Zukunft. Familien geben den Menschen Halt und Orientierung. Familien sind solidarisch und helfen einander, auch generationenübergreifend. Familien übernehmen Verantwortung für die ganze Gesellschaft. Kurz: »Familien sind Europas Reichtum«. Darum und nicht erst durch die europaweite Debatte über Demografie besteht ein öffentliches Interesse an der Familie. Daher resultiert auch der gesellschaftliche Auftrag, für die Familien zu sorgen. Neben der Wirtschaft ist insbesondere die Politik auf allen Ebenen aufgefordert, durch Gestaltung der Rahmenbedingungen die Lebenssituation für Familien zu verbessern. Auch wenn die Familienpolitik vor allem in der Verantwortung der Nationalstaaten liegt, greifen bereits heute viele »europäische Entscheidungen« ganz konkret in das Leben der Familien vor Ort ein. Als familienpolitische Orientierung für die Wahl zum Europaparlament 2009 haben wir deshalb den Fraktionsvorsitzenden im europäischen Parlament vier Fragen gestellt und folgende Antworten bekommen:FAFCE: In der EU werden Themen des Zusammenlebens vorrangig unter Gesichtspunkten wie demografischer Wandel, Antidiskriminierung und Gleichstellung behandelt. Dadurch sind besonders die individuellen Interessen der Bürger in ihren verschiedenen Rollen als Mann und Frau, Arbeitnehmer, Konsument, Vater, Mutter und Kind betont. Wie definiert Ihre Fraktion demgegenüber den Wert der Familie und welchen Stellenwert hat die Lebenssituation von Familien konkret in Ihrem europapolitischen Handeln? 

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