FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Eine neue Europäische Bürgerinitiative für Ehe und Familie

New ECIAm 11. Dezember 2015 gab die EU-Kommission grünes Licht für den Beginn einer neuen Europäischen Bürgerinitiative (EBI) für Ehe und Familie unter dem Titel “Mutter, Vater und Kinder”. Die Initiative fordert die EU-Kommission zum Respekt des Subsidiaritätsprinzips bei der Definition von Ehe und Familie durch die Mitgliedsstaaten auf.

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Der Wert einer Willkommenskultur

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Am 8. Dezember 2015, vor dem Hintergrund von Weihnachten und seiner weltumspannenden Friedensbotschaft, beschloss Luigi Morgano, MdEP (Italien/Sozialdemokraten), ein Meeting im EU-Parlament in Brüssel zum „Wert einer Willkommenskultur" zu organisieren, als Gelegenheit über ein Thema zu reflektieren, das in den vergangenen Monaten die Debatten mit Blick auf die humanitäre Krise bestimmt hat und von dem viele Menschen betroffen sind, insbesondere die Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Eritrea und Afghanistan.  FAFCE war ebenfalls vertreten – die Generalsekretärin, Maria Hildingsson, hielt eine Ansprache. Zeitgleich wurde auch die diesjährige Weihnachtskrippe im Europäischen Parlament in Anwesenheit von Pfarrer Patrick Daly, Generalsekretär der Kommission der Bischofskonferenzen der EU (COMECE), eingeweiht.

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Pressemitteilung | Das europäische Parlament verurteilt klar jegliche Form von Leihmutterschaft

Brüssel, 17. Dezember 2015 

 

Flags StrasbourgIm „Jahresbericht über Menschenrechte und Demokratie in der Welt und über die Politik der Europäischen Union in diesem Bereich“ verurteilt das EU-Parlament die Praxis der Leihmutterschaft als“ gegen die Menschenwürde von Frauen gerichtet“. Ihr Körper und ihre reproduktiven Fähigkeiten würden dadurch wie eine Ware eingesetzt. 

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Abtreibung, Euthanasie und die gleichgeschlechtliche Ehe stehen auf der Tagesordnung des Europäischen Parlamentes

Brüssel, 4. September 2015

Flag of Europe.svgFür Kinder in ganz Europa beginnt in diesen Tagen die Schule. Auch die Mitglieder des EU-Parlamentes (MEPs) kehren zu ihrem politischen Alltag zurück und müssen kommende Woche in Straßburg über zwei kontroverse Berichte abstimmen: „Wie steht es in der EU um die Grundrechte (2013-2014)“, ein Bericht von Laura Ferrara (von der Europaskeptischen Partei, Italien) und „Stärkung von Mädchen in der EU durch Bildung“, ein Bericht, der von Liliana Rodrgues (Sozialdemokraten, Portugal) vorgestellt wird.

Würden die MEPs für diese Berichte stimmen, wäre dies keine gute Botschaft an junge Europäerinnen und Europäer und deren Eltern. Denn die in diesen Berichten angesprochenen Themen sorgen für große Sorgen und betreffen einen jeden einzelnen EU-Bürger. Doch anstatt   Lösungen anzubieten, die zum Gemeinwohl aller beitragen, verfolgen diese Berichte eine ganze Reihe ideologischer Forderungen, die große Kontroversen unter den EU-Bürgerinnen und –Bürgern entfachen und das EU-Parlament seit den letzten Wahlen in 2014 entzweit haben.

Die Grundrechte wurden instrumentalisiert, um EU-Positionen in Richtung gleichgeschlechtliche Ehe (Ferrara Bericht §85), Euthanasie (Ferrara Bericht §104), Abtreibung (Ferrara Bericht §§68,69) und Sexualunterricht an Schulen (z.B. Ferrara Bericht, §70 – Rodrigues Bericht, §10) zu drängen – Themen, die nicht in die EU-Zuständigkeit fallen. Diese Berichte kollidieren stark mit den Erziehungsprogrammen der Mitgliedstaaten (z.B. Rodrigues Bericht §§29, 31, 40, 48) ohne die primäre Verantwortung und das Recht der Eltern als erste und wichtigste Erzieher zu berücksichtigen wie u.a. in der Allgemeinen Menschenrechtserklärung und der Kinderrechtskonvention festgelegt. (Art. 26).

Die Beharrlichkeit mit der einige Europaabgeordnete Zeit und Energie aufwenden, um diese ideologischen Agenden voranzubringen, ungeachtet der Tatsache, dass es sich um Themen handelt, die unter das Subsidiaritätsprinzip der einzelnen Mitgliedsstaaten fallen wie eben Familienleben und Erziehung, ist doch erstaunlich. Der Präsident des Europarates, Donald Tusk, stellte kürzlich in einem Antwortschreiben an FAFCE fest, dass  „die Definition von Ehe und Familie unter die nationale Kompetenz der EU-Mitgliedsstaaten fällt“ und gab seiner Sorge Ausdruck über eine Erklärung des Vize-Präsidenten der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, der für die gleichgeschlechtliche Ehe in der EU eintritt.

FAFCE fordert die Abgeordneten auf, die nationale Zuständigkeit der Mitgliedstaaten zu respektieren, wenn es zur Abstimmung über diese Berichte kommt – und weist ausdrücklich darauf hin, dass die kontroversen ideologischen Forderungen Europa und seine Bürgerinnen und Bürger entzweit und nicht eint.

Der Präsident des Europarates macht eine klare Aussage:“Die Definition von Ehe und Familie obliegt der nationalen Kompetenz der EU-Mitgliedsstaaten“. Wie sieht es mit der Europäischen Kommission aus?

European Flag

 

Am 23. Juli richtete der FAFCE-Präsident, Antoine Renard, ein Schreiben an den Präsidenten des Europarates, Donald Tusk, um die Bedenken der Europäischen Föderation der Katholischen Familienverbände (FAFCE) bezüglich der Aussagen des Ersten Vizepräsidenten der Europäische Kommission, Frans Timmermans, zugunsten der gleichgeschlechtlichen Ehe. Donald Tusk antwortete umgehend und erklärte, dass "die Definition von Ehe und Familie in der Tat unter die nationale Zuständigkeit der EU-Mitgliedstaaten falle“.

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Telefon: +32 (0) 4 98 46 02 20 

Mail: FAFCE Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

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