FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Pressemitteilung | Kinder werden Pornographie ausgesetzt: Aufruf zu einer verbesserten EU-Gesetzgebung

Brüssel, den 9. Februar 2017

Gestern fand im Europäischen Parlament eine Konferenz statt, die sich mit den Gefahren für Kinder im Internet beschäftigte, insbesondere mit pornographischen Inhalten, denen Kinder ausgesetzt sind. Mit dieser Konferenz sollte das Bewusstsein von Eltern und Familien in Europa zu dieser Problematik erhöht werden und aus diesem Anlass fordert FAFCE die Mitglieder des EU-Parlamentes auf, die EU-Gesetzgebung  diesbezüglich entscheidend zu verbessern. Der Aufruf steht online zur Verfügung, NROs sind eingeladen, dort mit ihrer Unterschrift das Anliegen zu unterstützen.

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FAFCE Beitrag zu einer europäischen Säule der sozialen Rechte

2017 01 23 EPSR

 

Im Jahr 2015 kündigte der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, die Absicht an, eine Initiative zur Stärkung der sozialen Rechte in der Europäischen Union einzuleiten, um diese auch an die sich wandelnden Arbeitsmarktrealitäten anzupassen.

Daher hat die Europäische Kommission im März 2016 eine vorläufige Fassung der Europäischen Säule für soziale Rechte herausgegeben. Sie enthält 3 Hauptkategorien (Chancengleichheit und Zugang zum Arbeitsmarkt, faire Arbeitsbedingungen und angemessenen und nachhaltigen sozialen Schutz), die 20 politische Bereiche abdecken:  Von der Erziehung zur Arbeitsmarktpolitik, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und Sozialleistungen.

Das von der Kommission erstellte Dokument fungierte als Ausgangspunkt für eine europaweite Umfrage von Behörden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bürgern, die von März bis Dezember 2016 dauerte.

Die Europäische Säule der sozialen Rechte ist eine gute Gelegenheit, familienfreundliche Politik zu fördern, die auf die wahren Sorgen von Familien eingeht.  FAFCE nahm an der öffentlichen Umfrage teil und betonte die Notwendigkeit, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie zu fördern, das zum Familienzusammenhalt beiträgt und die Europäer dazu anregen kann, mehr Kinder zu haben. Dies könnte gewährleistet werden durch einen gemeinsamen wöchentlichen Ruhetag, durch Mütter- und Väterkarenz und Pflegeurlaub, der flexibel genug ist um auf die verschiedenen Bedürfnisse von Familien einzugehen.

Das Europäische Parlament war auch aufgerufen, sich zu dem Vorschlag der Kommission zu äußern und hat seinen Bericht am Donnerstag, den 19. Januar 2017, genehmigt. Alle diese Beiträge sollen informieren, damit weitere Arbeiten von der Kommission durchgeführt werden können, die konkrete Handlungsansätze zur Europäischen Säule der Sozialen Rechte im März 2017 präsentieren.

FAFCE wird dieses Thema weiterhin überwachen, die Stimme für die Familien erheben und familienfreundliche Maßnahmen fordern.

Der neue Präsident des Europäischen Parlaments Antonio Tajani unterzeichnete das FAFCE Manifest für die Familie

Am Dienstag, 17. Januar 2017, wählte das Europäische Parlament Antonio Tajani aus der EVP-Fraktion als Präsident für die nächsten 2,5 Jahre. Während des Wahlkampfes für das Europäische Parlament im Jahr 2014 unterzeichnete das italienische Mitglied des Europäischen Parlaments Antonio Tajani das Manifest für eine umfassende und wirksame europäische Politik zugunsten der Familie, Europas Schatz !, eine Initiative von FAFCE, die von 289 Kandidaten unterzeichnet wurde. Das Europäische Parlament verpflichtet sich, die Bedürfnisse der Familien bei politischen Entscheidungen zu berücksichtigen.

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Pressemitteilung | Audiovisuelle Mediendienste in der EU: Wie sieht der Schutz für unsere Kinder aus?

Das IMCO-Komitee des Europäischen Parlaments stimmt für die Aufrechterhaltung des bestehenden Verbots von Fernsehsendungen, die Pornographie oder exzessive Gewalt zeigen.

Brüssel, 9. Dezember 2016

Am Montag, den 5. Dezember, hat der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) eine Stellungnahme zur Revision der Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste mit der Empfehlung herausgegeben, dass das bestehende Verbot von Pornografie und exzessive Gewalt im öffentlichen Fernsehen aufrecht erhalten wird.

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